Schwarmfinanzierung – Projekt „Frankfurt 42“

Investition mit erstrangiger Grundbuchsicherung

Ende September 2017 habe mich an dieser Stelle mit Lasse Kammer, dem Geschäftsführer von ReaCapital, über das Thema Schwarmfinanzierung im Allgemeinen und das von ihm geführte Unternehmen im Speziellen unterhalten. Die 2015 gegründete ReaCapital (*) finanziert mit einem Team aus sechs Fachleuten handverlesene Immobilienprojekte in ganz Deutschland. Der Clou: Die Projekte sind durch eine erstrangige, von einem unabhängigen Treuhänder verwaltete Grundschuld in Höhe von 1,4 Millionen Euro besichert. Bei dem verpfändeten Objekt handelt es sich um ein Bürogebäude in Hamburg-Barmbek. Eigentümerin ist die Mutter der ReaCapital, die Reafina-Gruppe.

Bisher konnten vier Projekte mit einem Volumen von über zweieinhalb Millionen Euro unter Beteiligung von über 600 Privatinvestoren erfolgreich finanziert werden. Eine der vier Projektfinanzierungen wurde bereits erfolgreich zurückgezahlt. Das aktuell offene Finanzierungsvolumen beläuft sich auf 1,4 Millionen Euro, ist also im Verhältnis zur Grundschuld exakt gedeckt. Seit dem 18. Januar ist nun ein weiteres Immobilienprojekt zur Zeichnung freigeschaltet worden.

Geldgespräch - Logo von ReaCapital
Logo von ReaCapital, Bildquelle: Seite des Unternehmens

Das neue Projekt

Bei dem neuen Projekt mit dem Namen „Frankfurt 42“ handelt es sich um die Revitalisierung und den Ausbau eines Mehrfamilienhauses im Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach. Das Objekt ist etwa 20 bis 30 Auto- und Bahnminuten vom Zentrum entfernt und umfasst vier Wohneinheiten auf 355 Quadratmetern. Die Baugenehmigung ist bereits erteilt, die Bankfinanzierung gesichert. Aktuell befindet sich das Vorhaben im Bau. Eine ausführliche Dokumentation des Projekts findet sich direkt auf der Hauptseite von ReaCapital (*).

Rendite und Risiko

Die Mindestinvestition beträgt 250 Euro, das Finanzierungsziel 440.000 Euro. Geboten wird eine Verzinsung von 5,5 Prozent pro Jahr. Die Rückzahlung soll spätestens am 15. März 2019 erfolgen. Wie im Blogbeitrag zur ReaCapital ausgeführt handelt es sich bei der Beteiligung um ein Nachrangdarlehen. Das beinhaltet per Definition ein Totalverlustrisiko.

Dennoch halte ich das Rendite-Risiko-Profil für durchaus interessant. So liegt das Volumen aller vier ReaCapital-Projekte im Fall einer erfolgreichen Finanzierung von „Frankfurt 42“ bei etwa 1.840.000 Euro. Demnach besteht zwar eine Unterdeckung bezüglich der zur Verfügung gestellten Sicherheit. Diese wird allerdings nur dann zum Problem, wenn alle vier Projekte gleichzeitig ausfallen würden. Dies ist zur Zeit relativ unwahrscheinlich. Bei mehr als einem Ausfall erfolgt die Befriedigung der Anleger nach Verwertung der Sicherheit übrigens nach dem Windhundprinzip, also in der Reihenfolge, in der der Insolvenzantrag gestellt wurde.

Bonus und Beteiligung

Einen Wermutstropfen für Einkommensinvestoren gibt es auch bei diesem Projekt: Die Zahlung aller Zinsen erfolgt endfällig, also mit Tilgung des Darlehens. Für Anleger, die ein gutes Jahr darauf verzichten und mit dem Rendite-Risiko-Profil leben können, hat ReaCapital noch ein Bonbon in petto: Mit dem Gutscheincode „earlyFFM42“ (ohne Anführungszeichen) erhalten Investoren im Zeitraum vom 18.01.2018 bis 29.01.2018 eine Bonusverzinsung auf ihre Investition in Höhe von 1,5 Prozent pro Jahr. Um sich bei ReaCapital zu registrieren klicken Sie einfach auf das nachfolgende Banner (*):

ReaCapital
 
PS: Wer sich generell für das Thema Crowdinvesting interessiert findet eine Vielzahl aktueller Projekte über meinen Vergleichsrechner. Ferner verweise ich an den groß angelegten Praxistest zum Thema, den das Finanzportal Kritische Anleger seit Mai 2016 mit eigenem Geld durchführt. Auch sie sind in ein Projekt von ReaCapital investiert.

(*) Bei den mit Sternchen gekennzeichneten Verweisen handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Für Bestellungen, die nach einem Klick auf so einen Verweis getätigt werden, erhalte ich vom Anbieter eine Provision. Der Verkaufspreis ändert sich dadurch nicht. Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Blogseite Transparenz sowie bei Wikipedia.

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