Geldgespräch – Zu Gast beim Finanzwesir

Pro und kontra Dividende

Ein weiteres Mal hat mein Besuch bei der diesjährigen Invest in Stuttgart Früchte getragen. In diesem Fall war es die Begegnung mit dem „Finanzwesir“ Albert Warnecke, die zu einem äußerst umfangreichen Interview zum Thema Hochdividendenwerte geführt hat. Fragen und Antworten können seit dieser Woche auf seinem gleichnamigen Finanzblog nachgelesen werden kann. Ein Blick lohnt allemal, da wir zahlreiche Themen anschneiden, die zu besprechen mir an dieser Stelle bisher die Zeit gefehlt hat. Hierfür zunächst meinen Dank an Albert. „Geldgespräch – Zu Gast beim Finanzwesir“ weiterlesen

Finanzkrise – Vor 10 Jahren platzte die Immobilienblase in den USA

Der lange Anlauf zum großen Crash

Unfassbar, wie die Zeit vergeht – in vier Tagen ist es genau zehn Jahre her, dass die Luft aus der spekulativ aufgepumpten Immobilienblase in den USA zu entweichen begann! Am 09. August 2007 stiegen die Zinsen für Interbankenkredite sprunghaft an und läuteten die legendäre Kaskade aus Subprime-, Immobilien-, Banken- und Weltwirtschaftskrise ein. Zeit also, sich den langen Anlauf zu diesem einschneidenden Ereignis ins Gedächtnis zu rufen. weiterlesen

Barwerte – Das liebe Geld im Juli 2017

Vom Unsinn der Dividende

Auch im Juli gab es wieder kritische Stimmen zu Dividendenstrategien. Eine davon hat der von mir hochgeschätzten Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa AG, erhoben. In einem Videointerview auf Der Aktionär TV erläutert er seine Hypothese: „Dividenden haben Einfluss auf die künftige Kursentwicklung der Aktie – aber keinen positiven.“ Als ebenso musterhaftes wie renditeträchtiges Gegenbeispiel nennt er Amazon. Hier würden die Aktionäre dank Reinvestitionen über die Kurssteigerungen überdurchschnittlich mitverdienen. Ob „intelligent investieren“ tatsächlich so einfach ist? weiterlesen

Blogparade – Passiv, passiver, am passivsten!

Wie ich die Welt der Hochdividendenwerte für mich entdeckt habe

Unter dem fast schon tautologischen Motto „Finanzielle Freiheit durch passives Einkommen“ haben Eva Abert von der Vermögens-Akademie und Vincent Willkomm von „freaky finance“ zu einer Blogparade aufgerufen. Da ich beim nächsten Onlinekongress der Vermögens-Akademie vom 01. bis 17. September 2017 als (neuer) Fachreferent zugegen sein werde, leiste ich an dieser Stelle dem Aufruf gerne Folge. weiterlesen

Steuern – Wie werden Einkünfte aus Hochdividendenwerten deklariert?

Zahleiche Praxistipps und eine Vorlage für die Steuererklärung

„Der Bürger liebt sein Finanzamt mit der gleichen Leidenschaft wie der Metzger den Vegetarier.“ Zum diesem eher frostigen Verhältnis beigetragen hat ganz unabhängig von der Steuerlast freilich auch die Komplexität der Materie. Ein Rendezvous mit selbiger gilt seit jeher wahrlich nicht als vergnügungssteuerpflichtig. Hierin unterscheidet sich das deutsche Steuerrecht übrigens kaum von dem der meisten anderen Länder. Die immer wieder gern kolportierte Anekdote, der Großteil der weltweiten Steuerliteratur sei auf deutsch verfasst ist in Wahrheit eine Großstadtlegende. weiterlesen

Nur Bares ist Wahres – Neuer Gastbeitrag und neue Blogseite

Artikel zur Ertragsbesteuerung und Erweiterung des Leistungsspektrums

„Am schwersten auf der Welt zu verstehen ist die Einkommensteuer“, musste sich selbst der Entdecker der Relativitätstheorie eingestehen. Daran hat sich bis heute leider nichts geändert – es existiert wohl kaum ein Anleger, den das heimische Steuerrecht nicht auf die eine oder andere Art bewegt. So blieb es denn auch nicht aus, dass ich mich auf der diesjährigen Invest mit Lars Wrobbel hierzu ausgetauscht habe. Lars Wrobbel ist Betreiber der meistbesuchten deutschsprachigen Plattform zum Thema P2P-Kredite, siehe hierzu auch den kürzlich auf diesem Blog veröffentlichten Interviewauszug. „Nur Bares ist Wahres – Neuer Gastbeitrag und neue Blogseite“ weiterlesen

Nachtrag – Chance und Risiken von P2P-Krediten

Zwischen Schneeball- und Renditeschlacht

Im Nachgang zu meinem Interview mit Lars Wrobbel über P2P-Kredite erreichten mich zwei Anmerkungen, auf die ich trotz ihrer Gegensätzlichkeit an dieser Stelle eingehen möchte. Ein Leser mutmaßt, dass es sich bei P2P-Plattformen um klassische Schneeballsysteme handeln könnte. Begrifflich korrekt muss in diesem Zusammenhang von einem Ponzi-Schema gesprochen werden – die Gewinnquelle wird verschleiert und bei den Teilnehmern handelt es sich um passive Anleger. Ein weiterer Leser erkundigte sich hingegen danach, welche Plattform für Einsteiger zu empfehlen sei. „Nachtrag – Chance und Risiken von P2P-Krediten“ weiterlesen

Geldgespräch – Zu Gast bei der Vermögens-Akademie

Online-Kongress zur finanziellen Freiheit

Am vergangenen Montag hatte ich erstmals Gelegenheit, den Part des Befragten im Rahmen einer Unterredung zum Thema Hochdividendenwerte einzunehmen. Hierzu geladen hatte die ebenso charmante wie taffe Eva Abert, mit der ich nicht nur das Sternzeichen, sondern auch den Universitätsabschluss teile. Sie ist Gründerin und Leiterin der Vermögens-Akademie und veranstaltet in regelmäßigen Abständen Onlinekongresse unter dem Leitgedanken „Passives Einkommen – Aktives Leben“. „Geldgespräch – Zu Gast bei der Vermögens-Akademie“ weiterlesen

Rezension – Gold: Wie Sie sich vor Inflation, Zentralbanken und finanzieller Repression schützen

Gold - Titelbild

Von James Rickards, 208 Seiten, 19,90 Euro, FinanzBuch Verlag 2016.

Den Lesern im deutschsprachigen Raum dürfte der US-amerikanische Bestsellerautor James Rickards vor allem durch seine beiden, Finanzsystem und Geopolitik verknüpfende Bücher „Währungskrieg“ (*) und „Die Geldapokalypse“ (*) bekannt sein. Beiden Themenkomplexen bleibt er auch in seiner jüngsten Publikation treu. Das liegt nicht zuletzt an seinem zentralen Credo: Gold sei nicht wirklich ein Investment – sondern Geld. Und ein „integraler Bestandteil des Weltwährungssystems“ dazu. Warum und wie es historisch dazu gekommen ist wird übrigens in meinem Buch „Gold-Revision – Vom kosmischen Fall zum irdischen Aufstieg der Edelmetalle“ detailliert erläutert. weiterlesen

Cashtest – Crius Energy Trust

Kurzporträt

Eine zwischen 2006 und 2010 quantitativ deutlich geschrumpfte Wertpapiergattung ist der kanadische Income Trust. Hierbei handelt es sich um börsennotierte Unternehmen mit einer spezieller Rechtsform. Diese ähnelt in ihren Grundzügen derjenigen der Real Estate Investment Trusts (REITs): Erträge werden auf Ebene des Unternehmens nicht besteuert, im Gegenzug muss ein Großteil des Cashflows an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Dies geschieht bei Income Trust übrigens meist monatlich. Bis Oktober 2006 existierten keinerlei gesetzliche Einschränkungen bezüglich des Geschäftsmodells eines Income Trusts. Die überraschende Ankündigung neuer Besteuerungsregeln zogen das „Halloweenmassaker“ nach sich und bescherte den Income Trusts herbe Kursverluste von zum Teil weit über 20 Prozent. Weitere regulatorische wie historische Details zu dieser Wertpapiergattung finden sich in Kapitel 6 von „Bargeld statt Buchgewinn“. „Cashtest – Crius Energy Trust“ weiterlesen