Deep Dive: Zinsparadoxon und Deflationsspirale – Folge 084

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Geld, Schulden und die Grenzen der Zinspolitik

Steigende Preise gelten gemeinhin als Ausdruck von Inflation, sinkende Zinsen als Mittel gegen wirtschaftliche Schwäche. Der Frankfurter Bankier Johann Philipp Freiherr von Bethmann stellte diese Zusammenhänge infrage. In seiner Geld- und Konjunkturtheorie rückte er die Kreditvergabe, die Verschuldung und vor allem die Erwartungen der Wirtschaftsteilnehmer in den Mittelpunkt. Seine Überlegungen liefern einen interessanten Ansatz zur Erklärung kreditgetriebener Aufschwünge und ihrer möglichen Umkehr in eine Deflationskrise. „Deep Dive: Zinsparadoxon und Deflationsspirale – Folge 084“ weiterlesen

Geldgeschichte(n): Der Schwarze Tod – Folge 035

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Wie die Pest Europas Wirtschaft veränderte

Im 14. Jahrhundert starb innerhalb weniger Jahre ein erheblicher Teil der europäischen Bevölkerung. Dörfer verschwanden, Felder lagen brach, der Handel wurde vielerorts unterbrochen. Dennoch verbesserten sich langfristig die wirtschaftlichen Möglichkeiten zahlreicher Überlebender. Die Pest veränderte das Verhältnis zwischen Arbeit und Boden, beeinflusste Löhne, Preise und Grundrenten und beschleunigte den Wandel einer jahrhundertealten Gesellschaftsordnung. „Geldgeschichte(n): Der Schwarze Tod – Folge 035“ weiterlesen

Börsenticker: Petrobras – Folge 029

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Niedrige Bewertung und politische Risiken

Fast acht Prozent Dividendenrendite, ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut fünf und Milliardengewinne: Der brasilianische Ölkonzern Petrobras weist Kennzahlen auf, die insbesondere für Einkommensinvestoren interessant sind. Allerdings hängt die Entwicklung des Unternehmens nicht allein vom Ölpreis ab. Auch die brasilianische Regierung nimmt erheblichen Einfluss auf die Geschäftspolitik. Im aktuellen Börsenticker betrachte ich gemeinsam mit Allan Galecki die Chancen und Risiken der Aktie. „Börsenticker: Petrobras – Folge 029“ weiterlesen

Blitzlicht: Japans Zinswende – Folge 025

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Eurokrise, Goldreserven und Dividenden

Jahrzehntelang versorgte Japan die Welt mit billigem Geld. Investoren verschuldeten sich nahezu zinslos in Yen und investierten weltweit in Aktien und andere Anlagen. Doch Japans Zinswende könnte dieses Geschäftsmodell ins Wanken bringen. Droht eine Kettenreaktion an den internationalen Börsen? Wir erklären, wie diese sogenannten Carry Trades funktionieren und welche Folgen eine Rückführung japanischen Kapitals haben könnte. Außerdem diskutieren wir die neue Eurokrise, die Goldkäufe der Zentralbanken und aktuelle Entwicklungen bei dividendenstarken Wertpapieren. „Blitzlicht: Japans Zinswende – Folge 025“ weiterlesen

Cash Call: Black Swan Airlines – Folge 021

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Der KI-Boom und die Risiken für Anleger

Die Aktienmärkte steigen, während sich die Warnsignale häufen. Hohe Staatsschulden, teure Immobilien, milliardenschwere KI-Investitionen und geopolitische Unsicherheiten nähren die Sorge vor einem neuen Börsencrash. Im Cash Call diskutieren Dominik und ich, welche Parallelen zu früheren Spekulationsphasen bestehen, wo die größten Risiken liegen und weshalb selbst offensichtliche Übertreibungen nicht zwangsläufig einen unmittelbar bevorstehenden Kurssturz ankündigen. „Cash Call: Black Swan Airlines – Folge 021“ weiterlesen

Blitz-Depot: Neujustierung Tasty-Portfolio – Folge 025

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Hoher Cashflow, weniger Komplexität

13,5 Prozent Ausschüttungsrendite und rund 17 Prozent Gesamtrendite seit Jahresanfang – trotzdem habe ich mein Tasty-Blitz-Depot im Sommer deutlich umgebaut. Aus zeitweise 20 Positionen sind wieder zwölf geworden. Der Grund liegt nicht in der bisherigen Entwicklung des Depots, sondern in einer Schwäche des zuvor verwendeten Regelwerks. „Blitz-Depot: Neujustierung Tasty-Portfolio – Folge 025“ weiterlesen

Deep Dive: Die Maß war nie billiger! – Folge 083

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Wettbewerb statt Währungsmonopol

Eine Maß Bier kostet auf dem Oktoberfest 2026 zwischen 14,80 und 15,90 Euro. Vor gut 50 Jahren waren es umgerechnet etwa 1,40 Euro. In Euro ist Bier damit erheblich teurer geworden. In Gold gerechnet ergibt sich allerdings ein anderes Bild. Der Vergleich führt zu einer grundsätzlichen Frage: Werden die Dinge immer teuer oder wird das Geld, mit dem wir sie bezahlen, immer weniger wert? Von dort führt der Weg ins Jahr 1971, zum Ende der Goldbindung des Dollars und schließlich zu Friedrich August von Hayek. Der Nobelpreisträger forderte 1976 nichts weniger als Wettbewerb zwischen verschiedenen Formen von Geld. „Deep Dive: Die Maß war nie billiger! – Folge 083“ weiterlesen

Geldgeschichte(n): 25 Jahre Enron-Pleite – Folge 034

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Lehren aus dem großen Börsenskandal

15 große Analystenhäuser, 15 Kaufempfehlungen. 46 Tage später war Enron pleite. Die Wirtschaftsprüfer hatten die Zahlen geprüft, die Ratingagenturen lange nicht entscheidend reagiert. Enron gehörte zu den angesehensten Unternehmen Amerikas. Was hätte ein Privatanleger damals eigentlich erkennen können? Der Fall Enron ist deshalb nicht nur eine Geschichte über Bilanzierung und Zweckgesellschaften. Er zeigt vor allem, wie Anleger mit Risiken umgehen können, die sie selbst kaum erkennen können. „Geldgeschichte(n): 25 Jahre Enron-Pleite – Folge 034“ weiterlesen

Blitzlicht: Es gibt Geld! – Folge 024

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Zinsen, KI und neue Income-Produkte

Steigende Zinsen, der wachsende Strombedarf künstlicher Intelligenz und eine neue Generation von Income-Produkten prägen derzeit die Märkte. Gleichzeitig feiern klassische Tabakwerte ein Comeback, Ölkonzerne schütten Milliarden an ihre Aktionäre aus und deutsche Vermögensverwalter halten so wenig Liquidität wie seit Jahren nicht mehr. Acht Blitzlichter (nicht nur) aus der Welt der einkommensorientierten Geldanlage. „Blitzlicht: Es gibt Geld! – Folge 024“ weiterlesen