Zahlungsverkehr

Girokonto

Mit passiv erzielten Einnahmen allein ist es nicht getan. Bisweilen wollen die vereinnahmten Mittel auch ausgegeben werden. Spätestens wenn die Ausschüttungen der (Hoch-)Dividendenwerte das Rentnerdasein in jüngeren wie älteren Jahren erleichtern soll, müssen Einkommensinvestoren hierüber verfügen können. Ich selbst bin im Jahr 2018 zu Revolut gewechselt, nachdem sich mein vorheriges Institut, die ING, zwei herbe Schnitzer erlaubt hat.

Revolut ist ein rein App-basierter Zahlungsdienstleister mit weltweit über drei Millionen Kunden. Das Standardkonto ist gratis und umfasst je ein Girokonto in Euro und Pfund mit allen gängigen Funktionalitäten wie beispielsweise Daueraufträge, Lastschriften und Überweisungen. Sämtliche Transaktionen sind gebührenfrei, was Geldtransfers in 24 verschiedene Währungen mit einschließt. Eine optionale Budgetierungsfunktion erleichtert die Ausgabenkontrolle.

Mit inbegriffen im Standardkonto ist eine physische oder virtuelle Prepaid-Kreditkarte, deren Verfügungsrahmen direkt an das Kontoguthaben gekoppelt ist. Buchungen werden in Echtzeit gemeldet und in einer persönlichen Statistik kategorisiert, die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Karte können im Sicherheitsmenü jederzeit gezielt aktiviert oder deaktiviert werden. Kartenzahlungen sind in insgesamt 150 Währungen gebührenfrei möglich, zusätzlich sind pro Monat Bargeldabhebungen am Bankautomaten bis maximal 200 Euro beziehungsweise das entsprechende Äquivalent in anderen Währungen möglich.

Die Kontoeröffnung hat bei mir tatsächlich keine zehn Minuten gedauert, die Identifikation erfolgt über ein abfotografiertes Ausweisdokument. Unmittelbar danach war das Konto einsatzbereit. Die Applikation selbst ist selbsterklärend und intuitiv bedienbar und selbst der (aktuell ausschließlich englischsprachige) Service arbeitet schnell und präzise – selbst an Sonn- und Feiertagen. Neben dem kostenlosen Standardkonto gibt es für 7,99 Euro pro Monat ein Premiumkonto mit zusätzlichen Funktionen.

Hinweis: Revolut mit Sitz in London ist keine klassische Vollbank und betreibt daher kein Einlagen-, Kredit- und Wertpapiergeschäfte betreibt. Daher werden derzeit alle Kundengelder auf separaten Konten bei Lloyds Bank und Barclays verwaltet, die somit über die britische Einlagensicherung Financial Services Compensation Scheme (FSCS) bis zu 85.000 Pfund beziehungsweise 100.000 Euro pro Anleger garantiert werden.

Weitere Informationen zum Angebot sowie zur Kontoeröffnung gibt es direkt auf der Seite von Revolut. Wer den Verweis auf dieser Seite nutzt oder auf das nachfolgende Logo klickt erhält als keines Bonbon die Kreditkarte kostenfrei zugesandt – für die Vermittlung erhalte ich übrigens keinerlei wirtschaftliche Vorteile:

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Kreditkarte

Ein äußerst praktisches Zahlungsmittel ist aller Digitalisierung zum Trotz immer noch die weltweit einsetzbare Kreditkarte. Das gilt insbesondere bei Auslandsreisen und für den Zahlungsverkehr im Internet. Mein ständiger Begleiter ist seit vielen Jahren und nunmehr parallel zur Kreditkarte von Revolut (siehe oben) die Advanzia MasterCard Gold (*). Hierbei handelt es sich um eine echte Kredit- und keine Guthabenkarte. Sie wird von der in Luxemburg ansässigen Direktbank Advanzia ausgegeben.

Hauptvorteil: Sämtliche Services sind durchweg gebührenfrei. Voraussetzung: Das Zahlungsziel von maximal sieben Wochen wird nicht überschritten, ansonsten greifen die vergleichsweise happigen Sollzinsen. Durch das automatisierte Benachrichtigungssystem ist das aber auch problemlos zu bewerkstelligen – ich selbst habe jedenfalls trotz regelmäßige Inanspruchnahme noch nie Zinsen zahlen müssen. Die Vor- und Nachteile der Karte hat die Finanztip-Redaktion akribisch untersucht. Um die Kreditkarte zu beantragen klicken Sie einfach auf obigen Verweis oder das nachfolgende Banner (*):

Banner von Advanzia

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