Depotbanken

Meine favorisierten Broker

Die gesamte Bandbreite an Hochdividendenwerten lässt sich nicht bei jeder Bank respektive Broker zu akzeptablen Konditionen handeln. Hierauf bin ich in einem Blogbeitrag ausführlich eingegangen. Zudem schränkt die Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente, kurz MiFID II, die Handelbarkeit bestimmter Wertpapiere zumindest für Privatanleger mit Wohnsitz in der Europäischen Union (EU) ein.

Details zum Thema finden sich in meinem Gratiskurs sowie auf der Fragen-und-Antworten-Seite meines Blogs. Umgehen lassen sich diese Einschränkungen über ausgesuchten Bankverbindungen außerhalb der EU beziehungsweise den Handel mit Optionen. Aus genau diesen Gründen nutze ich persönlich vier separate Depotbanken für jeweils unterschiedliche Anlagestrategien. Dabei handelt es sich um die nachfolgend aufgeführten Institute.

Trade Republic: Sparpläne auf Dividendentitel

Der erste app-basierte und provisionsfreie deutsche Neobroker kommt aus Berlin. Kontoeröffnung und -führung sind ausschließlich per Smartphone möglich, für das Depot fallen ebenso wenig Gebühren an wie für den Wertpapierhandel. Lediglich eine Fremdkostenpauschale in Höhe von einem Euro wird pro Order berechnet, Sparpläne auf Exchange Traded Funds (ETFs) und Einzelaktien lassen sich ab zehn Euro je Ausführung einrichten und sind sogar komplett kostenlos.

Der hohe Bedienkomfort und die niedrigen Kosten gehen mit einer eingeschränkten Wertpapierauswahl einher. Von dieser können bestimmte Einkommensinvestoren dennoch profitieren, wie ich in jeweils einem ausführlichen Blogbeitrag zum ETF-Erwerb sowie zur Einzelaktienanlage bei Trade Republic dargelegt habe. Die Applikation führt nach Installation und Start selbsterklärend durch den Eröffnungsvorgang, der inklusive Video-Identifizierung keine zehn Minuten dauert (*):

Banner von Trade Republic

CapTrader: Hochdividendenwerte und Optionen

Ein breites Angebot mit Zugang zu fast allen Weltbörsen bei gleichzeitig äußerst attraktiven Konditionen bieten hierzulande ansässige Institute, die den Wertpapierhandel und die Depotverwaltung über Interactive Brokers in Irland abwickeln lassen. Einer der bekanntesten dieser sogenannten Wiederverkäufer ist CapTrader. Mit Ausnahme außereuropäischer ETFs lassen sich dort so gut wie alle Wertpapiere respektive Hochdividendenwerte handeln.

Die Servicezentrale von CapTrader befindet sich am Rande der Düsseldorf Altstadt. Das Institut habe ich in einem Artikel detailliert vorgestellt. In weiteren Blogbeiträgen bin ich zudem auf die Depoteröffnung, die Depotverwaltung und schließlich die Depotsicherheit eingegangen. Zur Kontoeröffnung gelangen Sie mit einem Klick auf nachfolgendes Banner, Leser meines Blogs erhalten als Dankeschön zudem ein hochwertiges Geschenk (*):

Banner von CapTrader

Übrigens erhebt CapTrader ab einem Kontoguthaben von mehr 100.000 Euro Negativzinsen. Diese lassen sich freilich durch eine Anlage in kurzlaufende Zinspapiere bester Bonität vermeiden, so denn Liquidität in diesem Maß vorgehalten werden soll.

eToro: Kursgewinnstrategie mit Einzelwerten

Bekannt geworden ist das einstige israelische Fintech als sogenannter CFD-Broker, also (meist) stark gehebelte Differenzkontrakte. Dabei bleibt bisweilen auf der Strecke, dass das EU-regulierte Institut es in Sachen Anwenderfreundlichkeit und Gebührenstruktur mit Trade Republic aufnehmen kann. Das kostenfreie Depot ist sowohl via App als auch über den heimischen Rechner zugänglich. Allerdings bietet eToro bisher keine Sparpläne an.

Dafür kann der Broker mit zwei anderen Vorzügen punkten. Zum einen ist der Handel mit Aktien und ETFs gebührenfrei, wenngleich das Angebot analog zu Trade Republic eingeschränkt ist. Zum andern versteht sich eToro auch als soziale Plattform und erlaubt Interaktionen zwischen den Investoren. So ist beispielsweise meine Portfolioallokation unter dem Nutzernamen für Kunden frei einsehbar und lässt sich sogar automatisch eins zu eins kopieren (*):

Swissquote: Dividenden-Kursgewinn-Strategie mit ETFs

Über die Swissquote Bank ist der Handel an allen international bedeutenden Wertpapiermärkten ohne regulatorische Einschränkungen respektive MiFID II möglich. Der führende Schweizer Onlinebroker erhebt für das Depot nebst Verrechnungskonto Verwaltungsgebühren in Höhe von 0,025% des Depotvolumens pro Quartal, mindestens 15, höchstens 50 Franken. Die Orderkosten sind vertretbar, wenngleich deutlich höher als bei CapTrader.

Ausgehende Überweisung werden zudem mit zwei Euro respektive Schweizer Franken (je nach Konto) in Rechnung gestellt. Negativzinsen fallen ab einem Barbestand von über einer Million Schweizer Franken an – auch hier empfiehlt sich im Fall der Fälle obige Umgehungsstrategie. Dafür erhalten Neukunden unter bestimmten Voraussetzungen nach der Konto- und Depoteröffnung ein virtuelles Guthaben (siehe weiter unten):

Achtung: Die Swissquote Bank bietet drei unterschiedliche Konten für Privatkunden an, ein Trading-Konto für den Wertpapierhandel, ein Forex-Konto für den Devisenhandel und ein Robo-Advisory-Konto für eine automatisierte Vermögensverwaltung. (Hoch-)Dividendenwerte sind ausschließlich über das Trading-Konto handelbar. Anleger mit Wohnsitz außerhalb der Schweiz sollten ihre Identität zudem unbedingt per Videoidentifikation bestätigen, andernfalls muss die Erstüberweisung von einem anderen Schweizer Bankkonto erfolgen!

Virtuelles Guthaben für Swissquote-Neukunden

Alle Leser, die sich für eine Konto- und Depoteröffnung bei der Swissquote interessieren haben die Möglichkeit, einen Trading-Credit (Spesenguthaben) in Höhe von 100,00 Schweizer Franken zu erhalten. Hierzu muss lediglich auf dem Antrag zur Eröffnung eines Trading-Kontos der nachfolgende Code im Feld „Freundschaftswerbungsnummer“ eingetragen werden (*): sgio58

Der Trading-Credit wird gutgeschrieben, nachdem die Bankverbindung eröffnet und mindestens 100,00 Schweizer Franken auf das Depotkonto eingezahlt wurden. Ich selbst erhalte ebenfalls einen Trading-Credit in gleicher Höhe. Hierbei handelt es sich um ein virtuelles Guthaben, von dem automatisch alle anfallenden Handelskosten abgezogen werden. Hinweis: Der Trading-Credit kann nicht in bar ausgezahlt werden und ist drei Monate lang gültig. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer ist er nicht mehr verfügbar, selbst wenn er nicht vollständig ausgeschöpft wurde.

Sie suchen weiter nach der zu Ihnen passenden Depotbank? Dann nutzen Sie hierzu doch den laufend aktualisierten Vergleichsrechner (*):

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