Depotbanken

Inländische Depotbanken

Die gesamte Bandbreite an Hochdividendenwerten lässt sich nicht bei jeder Bank respektive Broker zu akzeptablen Konditionen handeln. Hierauf bin ich in einem Blogbeitrag ausführlich eingegangen. Nach aktuellem Stand kommen hierfür im Inland (Deutschland) lediglich drei Institute für Privatanleger in Frage: CapTrader, LYNX Broker und die Netbank.

CapTrader ist ein sogenannter Wiederverkäufer des US-amerikanischen Finanzdienstleisters Interactive Brokers. Die Servicezentrale befindet sich in Deutschland, das Depot wird von Interactive Brokers in Großbritannien geführt. Die Einlagensicherung greift bis zum Gegenwert von 500.000 US-Dollar, darüber hinausgehende Beträge sind bis zu einer Summe von 30 Millionen US-Dollar versichert. Die Mindesteinlage zur Depoteröffnung beträgt 2.000 Euro. Das Institut habe ich in einem Artikel detailliert vorgestellt. In zwei weiteren Blogbeiträgen habe ich Schritt für Schritt sowohl die Depoteröffnung also auch die Depotverwaltung erläutert. Zur Kontoeröffnung gelangen Sie mit einem Klick auf nachfolgendes Banner (*):

LYNX Broker ist der deutsche Ableger der gleichnamigen, erst 2006 in den Niederlanden gegründeten Bank und ist ebenfalls ein Wiederverkäufer von Interactive Brokers. Die Konditionen sind daher auch mit denen von CapTrader vergleichbar. Die Netbank wiederum war bei ihrer Gründung im Jahr 1998 Europas erste reine Internetbank ohne Filialen. Da es sich um ein rein deutsches Institut handelt kann es sein, dass aufgrund der Anfang 2018 in Kraft getretenen MiFID-II-Richtlinie nicht (mehr) alle Wertpapiere handelbar sind. LYNX Broker und die Netbank habe ich nicht persönlich getestet. Für weitere Informationen sowie zur Kontoeröffnung klicken Sie bitte auf die nachfolgenden Banner (*):


Ausländische Depotbanken

Wer sämtliche Hochdividendenwerte handeln und die Vorteile des führenden Schweizer Onlinebrokers nutzen möchte, kann ein Depot nebst Verrechnungskonto bei der Swissquote Bank eröffnen. Sie verlangt aktuell Verwaltungsgebühren in Höhe von 0,025% des Depotvolumens pro Quartal (mindestens 15, höchstens 50 Franken). Dafür sind die Kosten für den Handel an den großen Börsen vertretbar. Ausgehende Überweisung werden zudem mit zwei Euro respektive Schweizer Franken (je nach Konto) in Rechnung gestellt. Negativzinsen fallen erst ab einem Barbestand von über einer Millionen Schweizer Franken an.

Wer sich hingegen mit einem Depot in der Eurozone wohler fühlt, kann auf die Dienste des Onlinebrokers Internaxx aus Luxemburg zurückgreifen. Hier sind ebenfalls alle gängigen Hochdividendenwerte handelbar. Sowohl das Leistungsspektrum als auch die Gebührenstruktur sind der Swissquote sehr ähnlich. Beide Broker bieten übrigens einen komplett deutschsprachigen Service einschließlich Kontoeröffnung per Post an. Einlagen sind bis 100.000 CHF beziehungsweise Euro abgesichert.

Sie suchen weiter nach der zu Ihnen passenden Depotbank? Dann nutzen Sie hierzu doch den laufend aktualisierten Vergleichsrechner (*):

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