Nachlese – Die Invest 2019 in Stuttgart

Impressionen von der Leitmesse für Finanzen und Geldanlage

Es gibt einige wenige Veranstaltungen im Jahr, die zum selbstauferlegten Pflichtprogramm zählen. Die Invest in Stuttgart gehört für mich seit mittlerweile drei Jahren dazu. 2017 hielt ich dort auf einer kleinen Nebenbühne meinen allerersten (Finanz-)Vortrag, eine Vorstellung des gerade erst erschienenen Buchs „Bargeld statt Buchgewinn“. Zudem fand ich Anschluss zur Finanzbloggerszene, der erste Gastbeiträge bei bekannten Kollegen folgten, die wiederum zu steigenden Leserzahlen führten. „Nachlese – Die Invest 2019 in Stuttgart“ weiterlesen

Rezension – Soundtrack für Vermögenswerte: Ein finanzieller Bildungsroman

Titelbild von Soundtrack für Vermögenswerte

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Von Daniel Korth und Ümit Mericler, 310 Seiten, 18,00 Euro, Amazon Direct Publishing 2019.

Mit der literarischen Gattung des Sachbuchromans bin ich erstmals im Jahr 2004 durch die Lektüre von „Der Termin“ (*) gekommen. Der 1997 veröffentlichte Klassiker beschreibt authentisch und plakativ die Höhen und Tiefen eines Software-Entwicklungsprojekts und hält die dabei gezogenen Lehren des leitenden Managers in Tagebuchform fest. Dem Autor Tom DeMarco, selbst international gestählter Projektmanager, ist es mit dem Bestseller auf erfrischende Weise gelungen, Unterhaltung und Bildung zu einem eher drögen Thema einprägsam miteinander zu verknüpfen. Mit dem gleichen Anspruch und klarem Fokus auf finanzielle Bildung sind auch Daniel Korth und Ümit Mericler mit ihrem „Soundtrack für Vermögenswerte“ (*) in diesem durchaus nicht einfach zu meisternden Genre angetreten. „Rezension – Soundtrack für Vermögenswerte: Ein finanzieller Bildungsroman“ weiterlesen

Rezension – Soll und Haben: Die doppelte Buchführung und die Entstehung des modernen Kapitalismus

Titelbild von Die doppelte Buchführung

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Von Jane Gleeson-White, 366 Seiten, 24,95 Euro, Klett-Cotta 2015.

Wohl kaum ein Name dürfte in den wirtschaftswissenschaftlichen Erstsemestern häufiger fallen als der Luca Paciolis. Ein Traktat von gerade einmal 27 Seiten Länge begründete nicht nur den Weltruhm des Franziskanermönchs und finanzmathematischen Superstars des 16. Jahrhunderts sondern verhalfen der Ökonomie zum im wahrsten Sinne des Wortes verdienten Titel einer „Königin der Sozialwissenschaften“. „Rezension – Soll und Haben: Die doppelte Buchführung und die Entstehung des modernen Kapitalismus“ weiterlesen

Rezension – Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse

Titelbild von Der Schwarze Schwan

Von Nassim Nicholas Taleb, 624 Seiten, 29,99 Euro, Knaus Verlag 2015.

Von allen Finanzbuchautoren hat Nassim Nicholas Taleb wohl die besten Chancen, den legendären André Kostolany zu beerben. Beide wurden nach Eigenauskunft durch Spekulationen reich und unabhängig, aber erst durch ihre publizistische, mit zahlreichen biographischen Anekdoten angereicherte Tätigkeit weltweit berühmt. Vor nunmehr zehn Jahren ist Talebs seinerzeit knapp 400 Seiten starkes Werk „Der Schwarze Schwan“ (*) erstmals in deutscher Sprache erschienen – heute ein Klassiker des Genres. „Rezension – Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse“ weiterlesen

Chaostheorie – Warum Prognosen so schwierig sind …

… besonders wenn sie die Zukunft betreffen

Was macht die eigentlich die universelle Faszination des Phänomens „Börse“ aus? Sicher, beim Aktienhandel schwingt auch immer ein wenig der Traum vom existenzdruckfreien Leben mit. Doch mindestens ebenso schwer dürfte ein andere Faktor wiegen: Der Kontrast zwischen Ordnung und Chaos. Betrachten wir hierzu die Börse aus systemtheoretischer Sicht: Eine überschaubare Anzahl von Elementen, sprich handelbaren Wertpapieren, und simpler Interaktionsregeln, in Menge und Preis fixierte Order, entfalten ein hochkomplexes Ursache-Wirkungs-Geflecht. Dieses verdichtete sich wiederum laufend in einer einzigen dynamischen Größe, dem Kurs. Faszinierend, nicht wahr? „Chaostheorie – Warum Prognosen so schwierig sind …“ weiterlesen

Rezension & Gratisskript – Die Lehr- und Wanderjahre eines Value-Investors

Titelbild von Die Lehr- und Wanderjahre eines Value-Investors

Von Guy Spier: 240 Seiten, 16,99 Euro, FinanzBuch Verlag 2017 – inklusive Gratisskript!

Aufmerksamen Lesern von Nassim Nicholas Taleb Weltbestseller „Der Schwarze Schwan“ (*) wird nicht entgangen sein, dass der bildreich philosophierende Finanzmathematiker und Profitrader dem geneigten Publikum lediglich ein einziges klassisches Börsenbuch anempfiehlt. Jim Pauls „Was Gewinner von Verlierern unterscheidet“ (*) thematisiert die Gefahr permanent positiver Rückkopplung auf Selbstbild und Risikowahrnehmung, stellt das schmachvolle Verlieren statt des glorreichen Gewinnens in den Mittelpunkt einer autobiografisch untermauerten Betrachtung. weiterlesen

Blogparade – Passiv, passiver, am passivsten!

Wie ich die Welt der Hochdividendenwerte für mich entdeckt habe

Unter dem fast schon tautologischen Motto „Finanzielle Freiheit durch passives Einkommen“ haben Eva Abert von der Vermögens-Akademie und Vincent Willkomm von „freaky finance“ zu einer Blogparade aufgerufen. Da ich beim nächsten Onlinekongress der Vermögens-Akademie vom 01. bis 17. September 2017 als (neuer) Fachreferent zugegen sein werde, leiste ich an dieser Stelle dem Aufruf gerne Folge. weiterlesen

Bargeld statt Buchgewinn – Ab jetzt überall, wo es Bücher gibt!

Mit Hochdividendenwerten zum passiven Monatseinkommen

Nach Jahren des Lernens (und Leidens), Monaten des Niederschreibens und Wochen der Vorbereitung ist es nunmehr so weit. Ab sofort ist mein neues Buch „Bargeld statt Buchgewinn: Mit Hochdividendenwerten zum passiven Monatseinkommen“ käuflich zu erwerben: Bei Amazon (*), im Onlinehandel sowie direkt bei der Münchner Verlagsgruppe – oder beim Buchhändler des Vertrauens vor Ort. Wem eine individuelle Note wichtig ist, kann gerne ein handsigniertes Exemplar mit persönlicher Widmung direkt über mich beziehen. weiterlesen

Ethische Geldanlagen – Grün sind alle meine Gelder

ESG-Siegel als homöopathische Ethik-Folklore

„Nachhaltigkeit“ als Ablasssiegel der Postmoderne – das gilt zunehmend auch bei der Geldanlage. Immer mehr Investoren achten bei Finanzprodukten neben der Rendite auf ökologische, soziale und ethische Aspekte beziehungsweise Environment, Social und Governance (ESG). Dem Wirtschaftsmagazin CAPITAL folgend möchten etwa 60 Prozent der Deutschen wissen, „wie und wo Banken und Fondsgesellschaften das Geld anlegen, das sie ihnen als Kunden in die Hand geben. Und jeder Dritte äußert ausdrücklich den Wunsch, sein Geld künftig nach umweltverträglicheren und sozialeren Kriterien zu investieren, also in nachhaltigere Finanzprodukte.“ weiterlesen