Videoanalyse – Main Street Capital

Investitionen in den US-amerikanischen Mittelstand

Einer der aktivsten und produktivsten Kommentatoren in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Einkommensinvestoren“ ist Anton Gneupel. Als Freund und Förderer ausschüttungsorientierter Anlagestrategien informiert auch er seit kurzem regelmäßig über Hochdividendenwerte – dies allerdings ausschließlich im Videoformat, was wiederum nicht zu meiner Kernkompetenz als Blogger gehört. Von daher freut es mich, dass ich künftig diese Seite mit den informativen Videobeiträgen aus Anton Gneupels Youtube-Kanal „D wie Dividende“ bereichern darf.

Den Auftakt bildet die Vorstellung von Main Street Capital. Bei dem Unternehmen handelt es sich um eine Business Development Company (BDC). Lesern von „Bargeld statt Buchgewinn“ oder des Gratisreports sollte diese gesetzlich reglementierte Form börsennotierter Beteiligungs- und Sanierungsgesellschaften aus den USA ein Begriff sein. Sie wurden in den 1980er Jahren ins Leben gerufen, um einerseits Kleinanlegern den Zugang zu Risikokapitalanalagen zu ermöglichen und andererseits die Finanzierungsmöglichkeiten mittelständischer Unternehmen zu stärken. Insgesamt gibt es etwa 40 börsennotierte BDCs, die typischerweise quartalsweise ausschütten und nicht selten auf das Jahr gerechnet zweistellige Dividendenrenditen aufweisen.

D wie Dividende: Main Street Capital (Video)


Nachfolgend sind die wesentlichen Eckpunkte aus dem Videobeitrag zu Main Street Capital zusammengefasst:

  • Main Street Capital vergibt Eigen- und Fremdkapital an kleinere und mittlere US-Unternehmen.
  • Die Dividendenrendite liegt bei etwa 7 Prozent pro Jahr und ist damit relativ niedrig für eine BDC.
  • Die Marktkapitalisierung beläuft sich aktuell auf etwa zwei Milliarden US-Dollar.
  • Das Beteiligungsportfolio von Main Street Capital ist über alle gängigen Branchen diversifiziert.
  • Seit 2007 wird eine Monatsdividende gezahlt, die nie gekürzt oder ausgesetzt werden musste.
  • Seit 2013 schüttet Main Street Capital zudem am Jahresende eine dreizehnte (Sonder-)Dividende aus.
  • Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen selbst in der Weltfinanzkrise Gewinne erzielen konnte.
  • Der Kurseinbruch während der Weltfinanzkrise betrug „aktienübliche“ 50 Prozent.“
  • Die Vermögenswerte und der Jahresüberschuss weisen ein schwankungsarmes Wachstum auf, gleiches gilt für Gewinn und Cashflow.
  • Main Street Capital kombiniert konstant hohe Ausschüttung mit einer attraktiven Kursentwicklung.
Videoanalyse - Logo von Main Street Capital
Main Street Capital – eine außergewöhnliche BDC, Bildquelle: Seite des Unternehmens

Main Street Capital ist über das Kürzel MAIN an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet. Äußerst günstig können Anleger den Titel bei CapTrader (*) oder LYNX Broker (*) handeln, wo sogar eine Kleinorder von wenigen hundert US-Dollar wirtschaftlich platziert werden kann.

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3 Antworten auf „Videoanalyse – Main Street Capital“

  1. •Seit 2013 schüttet Main Street Capital zudem am Jahresende eine dreizehnte (Sonder-)Dividende aus.

    …eigentlich sind es seit 2013 sogar 2 Sonderdividenden, einmal im Juni und einmal im Dezember. Diese SD sollen aber in der Zukunft abgebaut werden und auf die monatl. Dividende mit aufgeteilt werden.
    Gruss, Daniel

    1. Lieber Flo,
      ja, ich bin bei MAIN investiert, allerdings indirekt über den VanEck Vectors BDC Income ETF. Dieser macht etwa sieben Prozent meines Offensivdepots aus, MAIN selbst entspricht knapp zehn Prozent des ETF-Vermögens.

      Beste Grüße
      Luis

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