Rezension – Der stille Raub: Wie das Internet die Mittelschicht zerstört und was Gewinner der digitalen Revolution anders machen

Titelbild von Der stille Raub

Von Gerald Hörhan, 192 Seiten, 21,90 Euro, Edition a 2017.

Ludditen nannten sich jene Maschinenstürmer, die sich in der Startphase der industriellen Revolution Anfang des 19. Jahrhunderts mit Gewalt gegen die Ersetzung ihrer Arbeits- durch Maschinenkraft wehrten. Mit der Zerstörung von Maschinen und Fabriken rebellierten die Baumwollweber, Strumpfwirker und Tuchscherer gegen den drohenden Verlust ihrer gesicherten Berufe, traditionellen Privilegien sowie ihres sozialen Status. Im Ergebnis verzögerten sie die Industrialisierung, den langen Weg zum Massenwohlstand durch Massenproduktion, und verlängerten das herrschende Elend. weiterlesen

Rezension – Kapitalfehler: Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen

Titelbild von Kapitalfehler

Von Matthias Weik und Marc Friedrich, 352 Seiten, 19,99 Euro, Eichborn Verlag 2016.

Nicht nur ausgewiesene Filmfreunde kennen das Damoklesschwert, welches über den Sequels einer dank Zuschauergunst überraschend zum Blockbuster avancierten Produktion schwebt. Dem frischen und innovativen, den Zeitgeist treffenden Ansatz des Originals folgt in der Regel bestenfalls ein solider zweiter und mäßiger dritter Teil. weiterlesen