Rezension – Auswege aus der Staatsschuldenkrise: Eine Untersuchung verschiedener Optionen anhand historischer Fallbeispiele

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Von Christina Anselmann, 248 Seiten, 22,80 Euro, Metropolis 2012.

Ich kann mich noch gut an die Sommeraufenthalte der 1980er und 1990er Jahre in meiner spanischen Heimat erinnern. Im zerklüfteten Nordwesten, jenseits der industriell wie touristisch pulsierenden Zentren waren und sind die Löhne traditionell niedrig und die Arbeitslosigkeit hoch. Zahlreiche befreundete Familien suchten ihr Glück in der Ferne und berichteten seinerzeit von den hervorragenden Chancen und dem kommoden Leben in kulturell wie sprachlich eng verwobenen Venezuela. „Rezension – Auswege aus der Staatsschuldenkrise: Eine Untersuchung verschiedener Optionen anhand historischer Fallbeispiele“ weiterlesen

Anleihen – Langfristig (vielleicht) zur schwarzen Null

Finanzielle Repression als Ausweg aus der Staatsschuldenkrise?

Wenn schon am kurzen Ende der Zinskurve, also mit Tages- und Festgeld und Sparbüchern, seit jeher bestenfalls auf Kapitalerhalt gehofft werden darf, lässt sich dann wenigstens an deren langem Ende, das heißt mit klassischen Anleihen, inflationsbereinigt Geld verdienen? War nicht über Generationen hinweg der Couponschneider geradezu der Inbegriff des Rentiers respektive Einkommensinvestors, dessen alljährliches Ritual im sorgfältigen Abtrennen des jeweiligen Zinskupons vom Anleihebogen bestand, um diesen im Anschluss bei der Hausbank in Bargeld einzulösen? weiterlesen

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