Geldgespräch – Finanzmentor Michael Serve

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Von Wildsäuen und Sparschweinen

Diesmal ist bei mit im Interview einer der bekanntesten (Finanz-)Dompteure Deutschlands zugegen. Seit bald 27 Jahren macht er Wildsäue zu Sparschweinen – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Umfeld. So lautet denn auch der Titel des bekanntesten Buchs aus der Feder von Michael Serve. Besonders freut es mich, mit ihm nicht nur einen Autoren- sondern auch einen Podcast-Kollege begrüßen zu dürfen, mit dem ich mich zum scheinbar schnöden Thema des finanziellen Haushaltens austausche.

Zum Sponsor

Sponsor dieses Podcast ist Athletic Greens mit ihrem Produkt AG1 (*). Hierbei handelt es sich um ein seit zehn Jahren durch Ärzte und Ernährungwissenschaftler kontinuierlich weiterentwickeltes Nahrungsergänzungsmittel mit 75 abgestimmten Vitaminen und Mineralstoffe für Jedermann. AG1 ist rein pflanzlich, laktose- sowie glutenfrei und lässt sich einfach in eine gesunde Morgenroutine integrieren. Im Rahmen einer Aktion erhalten alle meine Podcast-Hörer exklusiv zu ihrer AG1 Bestellung (*) einen Jahresvorrat an Vitamin D3 und fünf Travel Packs kostenlos dazu.

Zum Interview

Eine legendäre Wildsau in Sachen Finanzen war der französische Literat Honoré de Balzac (1799 bis 1850), der dem süßen Leben als Schuldner auf Kosten der Gläubiger mit „Die Kunst, seine Schulden zu zahlen und seine Gläubiger zu befriedigen, ohne auch nur einen Sou selbst aus der Tasche zu nehmen“ sogar einen pointierten Ratgeber widmete, den ich an andere Stelle vorgestellt habe. Eventuell wären Balzac seine Schuldenexzesse einschließlich einer Bankrotterklärung mit einem Mentor für das persönliche Geldmanagement wie Michael Serve erspart geblieben – und die Welt um ein klassisches Werk ärmer.

Michael Serve (Finanzmentor)

Genau in die Einnahmen-Ausgaben-Kerbe schlägt der Finanzfachmann seit 1995 seine Beratungsaxt. In seinem kurzweiligen Podcast, den ich bereits seit Jahren verfolge und über den wir uns letztlich auch kennengelernt haben, thematisiert er Woche für Woche mit lockerem Mundwerk den Dreiklang aus Geld einnehmen, Geld ausgeben und Geld anlegen – oft mit durchaus kontraintuitiven Ansätzen. Und exakt über diese haben wir uns unterhalten:

  • Warum sind so viele Zeitgenossen hierzulande „geldblöd“?
  • Welche drei Dimensionen sind beim Geldmanagement entscheidend?
  • Warum ist zunächst die Konzentration auf die Ausgaben wichtig?
  • Was sind die bedeutenden Ausgabenkiller eines typischen Haushalts?
  • Warum spielen Anschaffungspreise nicht per se eine entscheidende Rolle?
  • Worin besteht bei der Haushaltsplanung die Gefahr der Überoptimierung?
  • Weshalb wird das Führen eines klassischen Haushaltsbuchs überbewertet?
  • Warum ist ein Kontensystem im Rahmen der Finanzplanung überflüssig?

Zum Buch

„Von der Wildsau zum Sparschwein: Das Lustspar-Prinzip“ (*) von Michael Serve erschien am 22. Dezember 2015 im Eigenverlag. Das Buch umfasst 284 Seiten und kann als Taschenbuch über Amazon antiquarisch für 16,49 Euro erworben werden. Die erweiterte Hörbuchausgabe gibt es kostenlos im Audible-Probemonat (*) beziehungsweise für 13,92 Euro im Einzelkauf.

Titelbild von Wildsau zum Sparschwein
Vom Finanzdompteur selbst eingelesen, Bildquelle: GD Publishing

Egal wie viel wir verdienen, es ist immer zu wenig. Die Masse der Anleger, so Michael Serve, scheitert zunächst nicht am Einkommen scheitert, sondern am falschen Haushalten. Was unterscheidet dieses Buch von den anderen Büchern am Markt? Die Leser erhalten konkrete Lösungswege ohne leidiges Haushaltsbuch aufgezeigt, der nicht nur bei einer Person funktioniert hat. Denn alle haben andere Ausgangssituationen. Aber alle haben ein ähnliches Ziel.

Aus dem Grund hat der Autor auch bewusst auf pauschale Aussagen und beliebte Ratschläge verzichtet („Leg doch einfach nur zehn Prozent Deines Geldes weg und Du hast einen Autopiloten zum Reichtum!“), die häufig genug lediglich in eine Sackgasse führen. Das Buch bietet praktikablen Rat inklusive Checkliste für schnelle Resultate und verspricht bereits nach drei Monaten spürbar mehr Geld auf dem Konto. Man erfährt nicht wie man zum Geizkragen wird, sondern wie man sich auch seine wichtigsten Wünsche erfüllen kann. Es geht um die Balance, also um Leben und Sparen – dem Lustspar-Prinzip.

Zum Gesprächspartner

Michael Serve, Jahrgang 1970, ist seit 1995 selbständiger Finanzberater und lebt im mittelfränkischen Bad Windsheim. Zertifiziert durch die IHK als Vermögensberater für das nationale und internationale Wertpapiergeschäft und Pensionsmanagement nahm er unter anderem an Weiterbildungen im Portfoliomanagement für vermögende Privatkunden an der Frankfurt School of Finance and Management teil. Er ist Lehrbeauftragter für Kapitalanlagen und war als Gastdozent tätig. Darüber hinaus ist er Autor mehrerer Bücher und betreibt das Audioformat „Der Geld-Podcast“. Erreichbar ist Michael Serve über seine Seite im Netz, über die auch ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbart werden kann!

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    Eine Antwort auf „Geldgespräch – Finanzmentor Michael Serve“

    1. Leider der schwächste Gesprächspartner bisher. Kein Mehrwert für Hörer, eher Eigenwerbung und oberflächliche Floskeln. Dafür benötigt wohl niemand einen Finanzcoach.

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