Barwerte – Das liebe Geld im Februar 2018

Invest 2018

Vom 13. Bis 14. April 2018 findet in den Stuttgarter Messehallen die diesjährige Invest statt. Mit etwa 130 Ausstellern ist die Invest die größte Anlegermesse in Deutschland. Neben Banken, Broker und Wertpapierhändlern sind Anlage- und Fondsgesellschaften aus dem In- und Ausland vor Ort vertreten. Ferner können sich Besucher in diversen Themenparks, auf Fachvorträgen, Workshops und bei Diskussionsrunden rund um das liebe Geld informieren. Ich selbst werde wie bereits im letzten Jahr mindestens am Samstag, den 14. April vor Ort sein. Gerne können wir uns vor Ort treffen, nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit mir auf. Kostenlose Eintrittskarten einschließlich Nahverkehrsticket gibt es bei der Börse Stuttgart:

> Kostenlose Eintrittskarte zur Invest <

Geschlossene Facebook-Gruppe

Seit einem guten Monat gibt es die geschlossene Facebook-Gruppe „Einkommensinvestoren“. Mittlerweile umfasst die Gruppe 60 Mitglieder, die zu den unterschiedlichsten Aspekten der ausschüttungsorientierten Geldanlage diskutieren. Darüber hinaus berichten sie von ihren Erfahrungen und beantworten die Fragen anderer Mitglieder. Wer ebenfalls Lust auf konstruktive Beiträge und den fachlichen Austausch mit Gleichgesinnten hat, ist herzlich eingeladen. Hier geht es zur Gruppe:

> Facebook-Gruppe „Einkommensinvestoren“ <

Eine schwarze Null

Es ist ein kleiner Silberstreif am Zinshorizont: Anfang 2018 rentierten Bundesanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren erstmals seit Dezember 2015 nicht mehr negativ – sondern bei null. Auf vergleichsweise satte 0,0243 Prozent war die Rendite am 29. Januar gestiegen. „Anleger zahlen nicht mehr drauf“, vermeldet das Handelsblatt dann doch einen Tick zu euphorisch. Denn nach Steuern und vor allem Inflation steht unter dem Strich immer noch ein fettes Minus:

> Fünfjährige Bundesanleihe <

Populärer Finanzirrtum

Bekanntlich (oder auch nicht) ist der Spinat, genauer gesagt sein Eisengehalt, Opfer einer falschen Berechnung geworden. Infolgedessen wurden Generationen von Kindern mit dem grünen Gemüse und dem Seemann Popeye traktiert – geschadet hat es zumindest nicht. Ein ähnliches Schicksal könnte der höchst populären Mutter aller Blasen, der niederländischen Tulpenmanie von 1636 und 1637 widerfahren. Die englische Historikern Anne Goldgar hat sich des Themas angenommen und anhand der Originalquellen analysiert. Eine deutschsprachige Zusammenfassung der durchaus überraschenden Ergebnisse wurde letzten Monat auf der Seite des Wirtschaftsmagazins Makronom veröffentlicht. Auch hier gilt übrigens, dass die Pflege des Mythos nicht geschadet hat – allerdings auch nichts genützt:

> Warum die Geschichte der Tulpenmanie größtenteils falsch ist <

Neuer Hochzins-ETF

Im vergangenen Monat ist die Deutsche Asset Management mit einem Exchange Traded Fund (ETF) auf hochverzinste Anleihen an den Start gegangen. Und das in Deutschland. Der db-trackers USD High Yield Corporate Bonds UCITS ETF (DR) ist in über 600 in US-Dollar notierte Anleihen niedriger und mittlerer Bonität investiert. Die Ausschüttungsrendite beläuft sich aktuell auf gut sechs Prozent, die mittlere Laufzeit der Anleihen beträgt etwa vier Jahre. Erfreulich ist zudem die geringe Gesamtkostenquote in Höhe von 0,35 Prozent des Fondsvolumens pro Jahr. Handelbar ist der ETF unter der Wertpapierkennnummer A2DXQ6 an der Xetra:

> Hochzins-ETF-Anleihe von Xtrackers <

Kryptowährung mal anders

Was tun, wenn man abgebrannt ist und jeden Kredit verspielt hat? Richtig, man versucht es mit einer Kryptowährung. Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Venezuela hier eine Vorreiterrolle übernimmt. Laut Nicolás Maduro, dem Präsidenten des südamerikanischen Landes, wird mit dem „Petro“ sogar eine „Kryptowährung ins Leben gerufen, die es mit Superman aufnehmen kann“. Auf 735 Millionen US-Dollar sollen sich allein die Einnahmen am ersten Vorverkaufstag belaufen. Bis zum 19. März läuft noch die „Pre-Sales-Phase“. Die Besonderheit: Jeder „Petro“ ist mit einem Barrel Rohöl besichert. Was diese Sicherheit tatsächlich wert ist, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt Papier. Wer in besagte staatliche Kryptowährung (ein Widerspruch in sich?) investiert, benötigt in jedem Fall eine gehörige Portion Wagemut. Venezuela, das Land mit den weltweit höchsten nachgewiesenen Ölreserven, bekommt noch nicht einmal seine Landsleute satt. Die Bevölkerung spottet über die kollektiv gehaltene Maduro-Diät, während verdiente Polizeibeamte mit Toilettenpapier ausgezeichnet werden. Willkommen im Sozialismus des 21. Jahrhunderts:

> Venezuela kassiert Hunderte Millionen Dollar dank Kryptoanlage <

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