Barwerte – Das liebe Geld im Dezember/Januar

Facebook-Gruppe

In meinem letzten Blogbeitrag hatte ich die Frage nach einer geschlossenen Facebook-Gruppe als digitales „Wohnzimmer“ in den Raum gestellt, um bestimmte Themen im Kreis Gleichgesinnter diskutieren zu können. Eine, durchaus repräsentative, Antwort: „Ich halte die Facebook Gruppe für eine gute Idee. Zum einen wächst der Leserkreis schneller zum anderen können auch aktuelle Entwicklungen diskutiert werden, durch denkbare Zunahme der Vola in den nächsten Jahren oder auch der Eintritt in die finale Haussephase mit den entsprechenden Übertreibungen. Wäre gern und sofort dabei!“ Dem Wunsch bin ich gerne nachgekommen und freue mich auf ein dortiges Wiedersehen:

> Zur Facebook-Gruppe „Einkommensinvestoren“ <

Besicherte Geschäftskredite

Im letzten Jahr habe ich ausführlich über den Finanzvermittler Estateguru berichtet. Das Unternehmen aus Estland ist der vermutlich größte europäische Anbieter sogenannter „Trust Deed Invesments“. Hierbei handelt es sich um kurzfristige, hypothekarisch besicherte Darlehen an Geschäftskunden. In den USA ist diese Alternative zur klassischen Kreditlinie bei der Hausbank seit Jahrzehnten etabliert. Wer ohnehin mit dem Gedanken gespielt hat, hier zu investieren, profitiert vom aktuellen Bonusprogramm (*) des Anbieters. Neuinvestoren erhalten ein Prozent aller in den ersten drei Monaten durchgeführten Investition rückvergütet. Dieses Angebot gilt, bis die Zahl von insgesamt 11.000 Investoren erreicht ist (aktuell sind es knapp 10.000), danach sinkt der Bonus auf 0,5 Prozent. Ich selbst erhalte für die Vermittlung eine Provision in gleicher Höhe, die Konditionen des Anbieters bleiben für Sie dadurch unverändert. Hier gelangen Sie zum Bonusprogramm:

> Zur Anmeldung bei Estateguru (*) <

Interview auf GeldZ

Kürzlich durfte ich Alexander Voigt Rede und Antwort stehen. Alexander Voigt ist Gründer von GELDz, einer Plattform zum Thema Geld und Börse. Ein besonderes Merkmal von GELDz ist die Finanzblogroll. Aktuell sind über 100 deutschsprachige Finanzblogs eingebunden, jeden Tag werden zahlreiche frische Blogbeiträge über die Seite angezeigt. Ferner wird über eine Interviewseite die „Szene“ beziehungsweise ihre Akteure näher vorgestellt – in dieser Woche meine Person:

> Zum Interview der Woche bei GELDz <

Bitcoins zum Ersten

In einem Gespräch mit dem US-amerikanischen Nachrichtenunternehmen Bloomberg sprach sich der Ökonom Joseph Stiglitz Ende 2017 für ein Verbot des Bitcoin aus. Seinen Standpunkt begründete der Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften von 2001 wie folgt: „Bitcoin erfüllt keine sinnvolle Funktion für die Gesellschaft.“ Vielleicht findet er ja Gehör und das Netz wird abgeschaltet. Übrigens, der Grund, warum der Bitcoin so erfolgreich sei, liegt Stiglitz Meinung nach darin begründet, dass die Währung nicht reguliert oder kontrolliert werde. Dem ist uneingeschränkt zuzustimmen (Kaufkraftverlust des US-Dollar seit 1913: Über 95 Prozent!):

> Nobelpreisträger fordert Verbot <

Bitcoins zum Zweiten

In seiner Kolumne für die Neue Züricher Zeitung (NZZ) geht Milosz Matuschek dem Boom im Bereich der Kryptowährungen nach. Handelt es sich bei Bitcoin und Co. um eine Spekulationsblase? Und was, wenn sich das als Irrtum herausstellen sollten. Den zahlreichen Mahnern vom Schlage eines Stiglitz hält er jedenfalls einen stichhaltigen Einwand entgegen: „Wo sind die Warnungen vor staatlichen Spielkasinos, vor staatlichen Lotterien, vor Investments in Lebensversicherungen, Staatsanleihen oder in die eigenen, inflationär beliebig vermehrbaren staatlichen Zahlscheine, auch Geld genannt?“ Zudem enthält der Beitrag ein informatives Video zur Funktionsweise der Blockchain-Technologie:

> Und wenn der Bitcoin doch keine Blase ist? <

Aktiv versus passiv

Zu einem Duell der besonderen Art lud im Dezember letzten Jahres das Team von Mission Money. Eine dreiviertel Stunde lang diskutierten zwei Bestsellerautoren, der Fondsmanager Max Otte und der Finanzberater Gerd Kommer um das Für und Wider des aktiven beziehungsweise passiven Investierens. Im Kern geht es um die Frage, ob Fondsmanager ihr Geld wert sind oder nicht. Ohne zu viel verraten zu wollen: Nach meinem Dafürhalten geht aus dem Streitgespräch ein klarer Sieger hervor. Das auch deshalb, da sich sein Kontrahent vor allem im Schattenboxen übt und durch Unhöflichkeit besticht:

Zur Bedeutung der Zinsstrukturkurve

Kurz nach dem Jahreswechsel erläuterte der Vermögensverwalter Stephan Albrech im Extra-Magazin die Bedeutung der Zinsstrukturkurve für Konjunktur und Börse. Besonders eine Konstellation signalisiert Rezessions- und Crashgefahr, die inverse Zinsstruktur. Eine solche liegt vor, wenn die kurz- über den langfristigen Zinsen liegen, was ja eigentlich „unlogisch“ ist. Albrecht betont, dass es zwar auch Rezessionen ohne eine inverse Zinsstruktur gab, umgekehrt kam es nach einer inversen Zinsstrukturkurve mit einer Ausnahme stets zur Rezession:

> Auf diesen Crash-Indikator ist Verlass <

Vorsicht Falle!

In dem Maße, wie die Provisionen aus dem klassischen Versicherungsgeschäft wegbrechen, werden innovative Angebote angepriesen – renditestark, transparent, nachhaltig, verantwortungsvoll, auch für den kleinen Geldbeutel etc. Ein solches Angebot hat jüngst Geldfrau Dani Parthum einer Prüfung unterzogen. Ihr Fazit zur Rentenversicherung auf Fondsbasis der Pangaea Life: Das Zahlenwerk ist mau, das Angebot im Kern Gebührenschinderei. Diese summieren sich selbst bei bescheidenen Sparraten schnell auf einen fünfstelligen Betrag:

> Faire private Rentenversicherung? <

Der internationale Dividendenadel

In Zeiten zinslosen Risikos erfreuen sich Dividendenwerte besonderer Beliebtheit. Doch Dividendenwert ist nicht gleich Dividendenwert. Wünschenswert sind zuverlässige Zahlungen und langfristige Stabilität. Dem Anspruch sehr nah kommen die sogenannten „Dividenden-Aristokraten“. Das Finanzportal boerse.de bietet aktuell einen kostenfreien Report an, in dem 20 internationale Aktiengesellschaften porträtiert werden, die seit mindestens 100 (!) Jahren durchgängig eine Dividende ausschütten. Vertreten sind ausschließlich kanadische und US-amerikanische Titel, die beiden bekanntesten dürften Exxon Mobil und General Electric sein:

> Diese 20 Aktien schütten seit über 100 Jahren Dividende aus <

Ein deutscher Hochdividendenwert

Das Finanzunternehmen mit dem eigenwilligen Namen Motley Fool hat sich jüngst einem waschechten deutschen Hochdividendenwert gewidmet – hierzulande eine echte Rarität. Bei dieser handelt es sich um die Münchener Beteiligungsgesellschaft Aurelius. Handelbar ist das Papier an allen großen Handelsplätzen in Deutschland unter der Wertpapierkennnummer A0JK2A. Das Unternehmen ist auf die Übernahme mittelständischer Unternehmen und deren Integration in seine Konzernstruktur spezialisiert. Bekannte Beteiligungen sind der Schuhhersteller Scholl und die Bildungsgesellschaft AKAD. Die nächste Dividende soll 5 Euro betragen (2017: 4 Euro), der Kurs der Aktie liegt bei etwa 60 Euro, die potenzielle Dividendenrendite beträgt somit 8,3 Prozent. Über die Hälfte der Ausschüttung ist eine „Partizipationsdividende“. Diese beinhaltet realisierte Gewinne aus dem Verkauf von Beteiligungen. Das ist auch in Ordnung. Kritisch zu sehen ist hingegen der Verschuldungsgrad der Gesellschaft. Zuletzt wies sie 20 Prozent Eigen- und 80 Prozent Fremdkapital aus:

> Zwei Aktien für fette Dividenden in 2018 <

Zinsen versus Dividenden

Auf eine interessante Trendumkehr machte der Finanzanalyst Clemens Schmale kurz vor dem Jahreswechsel auf GodmodeTrader aufmerksam. Erstmals seit 2008 lag Ende letzten Jahres die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen höher als die Dividendenrendite des S&P 500. Letztere schwankte in den letzten Jahren immer um die zwei Prozent, die jüngst Hausse drückte sie jedoch deutlich nach unten. Auf der anderen Seite befindet sich das US-amerikanische Zinsniveau seit einiger Zeit wieder im Aufwärtstrend. Zumindest jenseits des Atlantiks, so Schmale, bieten Anleihen damit inzwischen wieder eine Alternative zu Aktie:

> Zinsen erstmals seit 2008 wieder höher als Dividenden <

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