Inhalt
- SpaceX, Gold und Bier
- Sponsor des Beitrags
- Podcast im Videoformat
- Brauhaus zwischen Tradition und Transformation
- Der US-Zinsmarkt sendet neue Signale
- SpaceX und die größte Börsengeschichte der Gegenwart
- Ein ETF erreicht erstmals die Billionengrenze
- Gold überholt US-Staatsanleihen
- Zusammenfassung und Fazit
- Haftungsausschluss
- Podcast abonnieren
- Income Insights
- Beitrag teilen
- Deine Meinung
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SpaceX, Gold und Bier
Im aktuellen Einkommensinvestoren-Blitzlicht standen unter anderem drei sehr unterschiedliche Themen im Mittelpunkt: der spektakuläre Börsengang von SpaceX, eine historische Verschiebung bei den Währungsreserven der Zentralbanken und die Hauptversammlung der Einbecker Brauhaus AG. Ergänzt wurde das Trio durch den jüngsten Kurzsturz beim Ölpreis, neue Signale vom US-Zinsmarkt, eine ETF-Rekordmarke sowie einen Überblick über aktuelle Dividendenzahlungen.
Sponsor des Beitrags
Der Sponsor dieser Folge ist IncomeShares. Das Finanzunternehmen mit Sitz in Irland ist auf die Entwicklung und den Vertrieb innovativer Anlagestrategien spezialisiert. Dabei bündelt es bewährte Optionsstrategien auf Aktien, Indizes und Rohstoffe in kostengünstigen Sammelanlagen. Investoren profitieren von monatlichen Ausschüttungen und niedrigen Gebühren. Die Produkte sind MiFID-II-konform und können von Privatanlegern in Deutschland direkt an der Börse gehandelt werden.
Podcast im Videoformat
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- 0:00:00 Begrüßung und neues Kapitel bei IncomeShares
- 0:01:42 Ölpreis fällt trotz Krisensorgen deutlich
- 0:03:16 Einbecker Brauhaus kämpft mit Bierkrise
- 0:07:12 Sponsorhinweis IncomeShares
- 0:08:26 Drohen in den USA wieder Zinserhöhungen?
- 0:10:59 SpaceX bekommt eigenen Income-ETF
- 0:13:15 SpaceX startet mit Rekordbewertung
- 0:16:18 Vanguard ETF knackt die Billionengrenze
- 0:18:04 KI-Boom zwischen Chancen und Übertreibung
- 0:19:08 Gold verdrängt US-Anleihen von Platz eins
- 0:21:55 Dividendenwerte mit aktuellen Ausschüttungen
- 0:26:57 Die wichtigsten Highlights des Monats
- 0:26:57 Die wichtigsten Highlights des Monats
- 0:28:59 SpaceX-Euphorie und Erinnerungen an 1999
- 0:32:42 Fazit und Verabschiedung
Brauhaus zwischen Tradition und Transformation
Während die Aufmerksamkeit der Finanzwelt zuletzt vor allem dem Börsengang von SpaceX galt, fand in Einbeck die 60. Hauptversammlung der Einbecker Brauhaus AG statt. Die Dimensionen könnten kaum unterschiedlicher sein: Hier ein Unternehmen mit einer Bewertung von rund zwei Billionen Dollar, dort eine traditionsreiche Brauerei mit einer Marktkapitalisierung von rund 14 Millionen Euro.
Für die Brauerei war 2025 ein schwieriges Jahr. Der deutsche Biermarkt verzeichnete laut Statistischem Bundesamt einen Absatzrückgang von sechs Prozent und damit den stärksten Rückgang seit Beginn der entsprechenden Erhebungen. Seit 1980 sinkt zudem der Pro-Kopf-Verbrauch kontinuierlich.
Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den Geschäftszahlen wider. Der Getränkeabsatz ging um neun Prozent zurück, die Umsatzerlöse sanken entsprechend. Nach einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahr stand unter dem Strich ein Jahresverlust von 1,7 Millionen Euro.
Der Vorstand reagiert darauf mit einer strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen soll sich von der klassischen Brauerei zu einem breiter aufgestellten Getränkeanbieter entwickeln. Für manche Aktionäre ist dieser Kurswechsel offenbar gewöhnungsbedürftig. In Einbeck wird seit Jahrhunderten Bier gebraut, alkoholfreie Produkte spielen erst seit zwei Jahren überhaupt eine Rolle im Sortiment.
Inzwischen wurde das Angebot um alkoholfreie Varianten erweitert. Hinzu kommen neue Produktlinien wie Limonaden und alkoholfreie Hopfengetränke. Mit Marken wie dem Dosenbier „Headbanger“ und dem gleichnamigen Festival versucht das Unternehmen zudem, neue Zielgruppen anzusprechen.
Trotz des Verlustjahres bleibt die Bilanz vergleichsweise stabil. Die Eigenkapitalquote liegt weiterhin bei rund 42 Prozent, die Bankverbindlichkeiten wurden reduziert und die Liquidität blieb weitgehend konstant. Bemerkenswert ist zudem, dass das Unternehmen trotz des Jahresverlusts einen positiven Cashflow erwirtschaftete.
Der US-Zinsmarkt sendet neue Signale
Lange Zeit dominierten Erwartungen weiterer Zinssenkungen die Diskussion an den Finanzmärkten. Inzwischen zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Besonders bei den zweijährigen US-Staatsanleihen sind die Renditen zuletzt gestiegen. Während die kurzfristigen Laufzeiten weiterhin stark von den Entscheidungen der Notenbank beeinflusst werden, spiegeln zweijährige Anleihen bereits die Erwartungen der Marktteilnehmer wider. Dort werden inzwischen wieder ein bis zwei Zinsschritte nach oben eingepreist.
Als Ursachen werden vor allem die weiterhin robuste US-Konjunktur und eine anziehende Inflation genannt. Steigende Ölpreise hatten zuletzt ebenfalls zur Preisentwicklung beigetragen. Die weitere Entwicklung dürfte auch davon abhängen, ob die jüngste Entspannung am Ölmarkt anhält.
SpaceX und die größte Börsengeschichte der Gegenwart
Das weltweit dominierende Kapitalmarktthema der vergangenen Wochen war zweifellos der Börsengang von SpaceX.
Mit einer Bewertung von rund zwei Billionen Dollar zählt das Unternehmen auf Anhieb zu den wertvollsten börsennotierten Konzernen der Welt. Der Börsengang war deutlich überzeichnet, die Aktie legte unmittelbar nach Handelsbeginn kräftig zu.
Rund um den Börsengang entstanden bereits die ersten neuen Anlageprodukte. So kündigte der US-Anbieter Kurv einen SpaceX Enhanced Income ETF an, der über Optionen laufende Ausschüttungen generieren soll. Daneben existieren bereits gehebelte Produkte auf die Aktie.
Die Bewertung des Unternehmens sorgt allerdings auch für Diskussionen. SpaceX vereint verschiedene Geschäftsbereiche unter einem Dach, darunter das Satellitennetzwerk Starlink sowie weitere technologieorientierte Zukunftsprojekte. Gleichzeitig steht einer Börsenbewertung von rund zwei Billionen Dollar ein Umsatz von zuletzt etwa 18 Milliarden Dollar gegenüber. Gewinne werden derzeit nicht erwirtschaftet, der Cashflow ist negativ.
Die hohe Bewertung basiert damit wesentlich auf Erwartungen an zukünftiges Wachstum. Befürworter verweisen auf die bisherige Erfolgsbilanz von Elon Musk und die einzigartige Stellung von SpaceX im globalen Raumfahrtmarkt. Kritiker sehen Parallelen zu früheren Phasen großer Markteuphorie.
Eine eindeutige Bewertung lässt sich daraus nicht ableiten. Die Diskussion verdeutlicht jedoch, wie stark Zukunftserwartungen derzeit die Preisbildung an den Märkten beeinflussen.
Ein ETF erreicht erstmals die Billionengrenze
Im Schatten des SpaceX-Börsengangs wurde noch eine weitere historische Marke überschritten.
Der Vanguard S&P 500 ETF mit dem Kürzel VOO erreichte als erster ETF weltweit ein Fondsvolumen von mehr als einer Billion US-Dollar. Innerhalb von vier Jahren hat sich das verwaltete Vermögen vervierfacht.
Zu diesem Wachstum trugen sowohl die Kursentwicklung des US-Aktienmarktes als auch erhebliche Kapitalzuflüsse bei. Gleichzeitig überholte der Fonds den lange dominierenden SPDR S&P 500 ETF und stieg damit zum größten ETF der Welt auf.
Gold überholt US-Staatsanleihen
Auch bei den Währungsreserven der Zentralbanken gab es zuletzt eine bemerkenswerte Veränderung.
Wie die Europäische Zentralbank mitteilte, macht Gold inzwischen rund 27 Prozent der weltweiten Währungsreserven aus. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei etwa 20 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil von US-Staatsanleihen von 25 auf 20 Prozent.
Damit hat Gold US-Staatsanleihen als größten Einzelposten der Währungsreserven überholt.
Die Entwicklung ist allerdings vor allem auf den starken Goldpreisanstieg sowie zusätzliche Goldkäufe vieler Schwellenländer zurückzuführen. Der nominale Bestand an US-Staatsanleihen blieb weitgehend stabil. Von einer breit angelegten Abkehr vom US-Dollar kann daher nicht gesprochen werden.
Für Gold sprechen weiterhin die laufenden Käufe der Zentralbanken. Einige Beobachter gehen davon aus, dass dieser Trend noch mehrere Jahre anhalten könnte. Auf der anderen Seite bleiben steigende Zinsen ein möglicher Gegenwind, da sie die Opportunitätskosten der Goldhaltung erhöhen.
Zusammenfassung und Fazit
Gemeinsam haben die behandelten Themen vor allem eines: Sie verdeutlichen, wie unterschiedlich die Bewertungsmaßstäbe an den Kapitalmärkten ausfallen können. Zwischen Zukunftserwartungen, Rohstoffpreisen, Zinsentwicklungen und operativen Unternehmenszahlen liegen oft Welten – und doch wirken sie gleichzeitig auf die Märkte ein.
Haftungsausschluss
Zu den Risiken und Nebenwirkungen des Handels mit Derivaten und Wertpapieren, den veröffentlichten Informationen sowie besprochenen Möglichkeiten der Geldanlage einschließlich potenzieller Interessenskonflikte verweise ich auf den Haftungsausschluss und die Transparenzrichtlinien, die analog für den Podcast und das Video gelten.
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