Geldgespräch – Bestsellerautor und Fondsmanager Max Otte

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Über Börsencrashs, das Eurosystem und Geopolitik

Eine der häufigsten Fragen, die in den letzten Monaten an mich herangetragen wurde, war die nach dem nächsten Crash. Tatsächlich treibt viele Anleger die stete Sorge eines Kursverfalls just nach ihrem Engagement am Aktienmarkt um. Ob berechtigt oder nicht, das diskutiere ich im heutigen Blog-Podcast mit einem der führenden „Crash-Experten“ im deutschsprachigen Raum, Professor Max Otte. Mit unserem Geldgespräch darf ich zudem eine vermutlich überfällige Premiere auf meinem Blog begehen, denn tatsächlich handelt es sich hierbei um das erste reine Audiointerview, dem, soviel sei verraten, auf jeden Fall weitere folgen werden!

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Diese Podcast-Folge wird von meinem Werbepartner LYNX Broker (*) gesponsert. Einkommensinvestoren, die Wert auf ein kostenloses Wertpapierdepot, günstige und transparente Gebühren und Zugang zu mehr als 100 Börsen weltweit legen, sind beim Onlinebroker aus Berlin gut aufgehoben – selbst exotische Wertpapiere lassen sich hier zu attraktiven Konditionen handeln. Beste Voraussetzungen also, um sich das persönliche Hochdividenden-Weltportfolio aufzubauen – ab 2.000 Euro empfohlener Mindesteinzahlung sind Anleger dabei. Und selbstverständlich ist die Verbuchung von Dividenden und Zinsen ebenso kostenlos wie ein- und ausgehende Zahlungen. Für alle Leser meines Blogs gibt es nur hier zur Depoteröffnung (*) eine kleine Überraschung!

Zum Interview

Kennengelernt habe ich Professor Otte über seinen kürzlich im FinanzBuch Verlag veröffentlichten Titel „Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung“ (*). Ironie der Geschichte: Der 29. Oktober, an dem das Buch erschien ist thematisch gleich doppelt vorbelastet. Dieser ist einerseits im Jahr 1929 als Schwarzer Dienstag in die Börsengeschichte eingegangen, andererseits teilte an dem Tag im Jahr 2008 die legendäre Hypo Real Estate mit, dass sie 15 Milliarden Euro aus dem Finanzmarkstabilisierungsfonds beantragt habe, um ihre Insolvenz zu verhindern.

Max Otte (Bestsellerautor und Fondsmanager)
»Ich bin kein Crashprophet!«, Bildquelle: Max Otte

Genau darauf liegt auch der Schwerpunkt in unserem Geldgespräch, obgleich sich Otte selbst ausdrücklich nicht als Crash-Prophet sieht! Neben möglicher Börsenbeben handeln wir allerdings auch aktuelle Begleitthemen wie etwa das Eurosystem und die aktuelle Geopolitik ab. Dabei gehen wir unter anderem auf folgende Aspekte und Fragen ein:

  • Wird es ein Blutbad an den Finanzmärkten geben und wenn ja wird schlimmer als die Weltfinanzkrise?
  • Das Phänomen des Crash-Propheten als ständige Begleiterscheinung des Marktgeschehens und warum der Satz „Diesmal ist alles anders.“ auch in diesem Kontext gefährlich ist.
  • Gibt es praktisch verwertbare Frühindikatoren, die auf ein mögliches Crashszenario hindeuten können?
  • Wie können sich Privatanleger schützen, um nicht komplett rasiert zu werden? Bieten sich Investitionen in Geldwerte, Sachwerte oder beides an? Parallel oder nacheinander?
  • Wie Professor Otte seine eigenen Fonds für stürmische Zeiten seefest gemacht hat und warum er dafür zuletzt auch bereit war, Performance zu opfern.
  • Warum kann überhaupt jemand wie Christine Lagarde Präsidentin der Europäischen Zentralbank werden?
  • Wie hält es Otte mit seinen „Kollegen“ oder „Wettbewerber“ Dirk Müller, Mac Friedrich und Matthias Weik, Dr. Markus Krall und Florian Homm? Wen hält er für besonders lesenswert?
  • Warum vorbereitete und lebensfrohe Zeitgenossen gelassen in eine durchaus positive Zukunft blicken können!

Im Nachgang zu unserem Gespräch hat mir Professor Otte freundlicherweise drei Gratisexemplare von „Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung“ (*) überlassen.

Diese verlose ich gerne unter allen Lesern, die diesen Beitrag bis einschließlich Nikolaus kommentieren. Hierzu soll folgender Satz sinngemäß ergänzt werden: „Ich bereite mich auf den kommenden Crash vor, indem ich …“ Unorthodoxe Maßnahmen jenseits finanzieller Präventionen sind ausdrücklich erwünscht! Die Gewinner werden direkt nach der Verlosung benachrichtigt.

Zum Buch

„Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung“ (*) von Max Otte erschien am 29. Oktober 2019 im FinanzBuch Verlag. Das Buch umfasst 640 Seiten und kann über den Buchhandel für 24,99 Euro als gebundene beziehungsweise 21,99 Euro als elektronische Ausgabe bezogen werden.

Titelbild von Weltsystemcrash
Kommt er oder kommt er nicht? Bildquelle: FinanzBuch Verlag

Im „Nachfolger“ seines bisher bekanntesten Buchs „Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und was Sie jetzt tun können“ (*) aus dem Jahr 2006 widmet sich Otte den wesentlichen globalen Risiken – nicht nur jenen finanzieller Art. Neben der weltweiten Verschuldung beleuchtet der Autor dazu die Konsequenzen aus dem Niedergang der USA, dem Aufstieg Chinas und der Ohnmacht Europas. Zudem spalten zunehmende Freiheitseinschränkungen, Filterblasen und politische Weichenstellungen die Gesellschaften, deren Zusammenhänge Otte analysiert und die Auswirkungen auf jeden Einzelnen nachzeichnet.

Zum Gesprächspartner

Max Otte wurde 1964 in Plettenberg geboren, wo er 1983 sein Abitur machte. Von 1983 bis 1989 studierte er Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften an der Universität Köln sowie zwischen 1986 und 1987 an der American University in Washington, D.C. Das Studium schloss er 1989 als Diplom-Volkswirt ab, 1991 folgte der Master of Arts in Public Affairs.

Nach Stationen beim CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Kienbaum und Partner sowie Arthur D. Little gründete Otte im Jahr 2003 die IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH, drei Jahre später die Privatinvestor Verwaltungs AG in der Schweiz. Derzeit betreut Otte mit dem Max Otte Vermögensbildungsfonds sowie dem PI Global Value Fund zwei für Privatkunden zugelassene Publikumsfonds mit dem Investitionsschwerpunkt auf internationale Aktien.

Otte promovierte 1997 an der Princeton University und hatte Professuren an der Boston University, der Hochschule Worms und der Karl-Franzens-Universität Graz inne. Ende 2018 schied Otte auf eigenen Antrag als Professor aus, um sich ganz auf seine unternehmerischen Aktivitäten zu konzentrieren.

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10 Antworten auf „Geldgespräch – Bestsellerautor und Fondsmanager Max Otte“

  1. Ich bereite mich auf den Crash vor, indem ich mir ein paar gute Flasche Wein in den Keller lege und ansonsten weiter investiere wie bisher 😉
    Und wie wir demnächst lernen werden – habe ich ein paar Cashreserven die ich dann von P2P abziehen kann um billig nachzukaufen….

  2. „Ich bereite mich auf den kommenden Crash vor, indem ich mich aus dem Markt etwas zurückziehe (zumindest die risikoreicheren gut gelaufenen Titel) und mich auf die Familienplanung konzentriere 😉
    Wenn das endlich klappt, ist mir der Crash sowas von egal….

  3. Ich bereite mich auf den kommenden Crash vor in dem Ich diversifiziere, den Gold Anteil erhöhe und auf Titel setze, welche auch in Krisenzeiten gebraucht werden. Dann Augen zu und durch, wir müssen den Markt langfristig sehen. Grüße Romano Kaletta

  4. Ich bereite mich auf den kommenden Crash vor, indem ich meine Investments besser verteile. Dazu kommen schöne spanische, italenische und deutsche Rotweine zum Geniesen.
    Mit einem schönen Wein ist der Crash nur halb so schlimm (hoffe ich).

  5. Ich bereite mich auf den kommenden Crash vor, indem ich mich an meine Sparpläne „klammere“ und daher noch zögere zu Captrader zu wechseln. Naja, vielleicht liegt das auch an meiner (für mich gefühlt) zu niedrigen Sparrate.

    Naja, eigentlich freue ich mich auf den Crash (meine „Taufe“ sozusagen), möge er bald kommen, ein paar Monate dauern und danach dann bitte eine Erholung binnen weniger Jahre, so wie bisher immer.
    Niedrige Kurse = Hohe Dividendenrendite

    Von Gold als Krisenanlage halte ich absolut nichts. Da halte ich es ganz klar mit dem Finanzwesir und Herrn Kommer

  6. Ich bereite mich auf den kommenden Crash vor, indem ich weiter in verschiedene Anlageklassen diversifiziere und etwas mehr cash vorhalte um bei fallenden Preisen nachzukaufen.

  7. Ich habe mich mit Bitcoins und Gold als Krisenwährung mit einem kleinen Teil meines Portfolios eingedeckt. Ansonsten habe ich zu 90% nur Dividentitel, die mir auch im Falle eines Crashs Dividenden auszahlen werden.

  8. Ich bereite mich auf den kommenden Crash vor, indem ich nichts anders mache als vorher und Sparpläne mit gemächlichen Raten bespare, mit dem Unterschied, dass ich seit kurzer Zeit, Entdeckung dieses Blogs und Lesen des Buchs „Bargeld …“ vor allem in Dividendenwerte investiere.

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