Kennzahlen – Yield On Cost

Von der Standardaktie zum Hochdividendenwert

Anlegern, denen die klassischen Hochdividendenwerte, wie ich sie in „Bargeld statt Buchgewinn“ beschreibe, zu exotisch sind, steht ein alternativer Weg zu zweistelligen Ausschüttungsrenditen offen. Hierzu sind lediglich zwei Zutaten nötig: Eine solide Standardaktie und ein Hebel. Der Hebel lautet in diesem Fall Zeit. Sie macht aus der ersten Zutat über kurz oder lang einen Hochdividendenwert. Abzulesen ist dieser Status an der zu Unrecht ein Schattendasein fristenden Finanzkennzahl Yield On Cost (YOC). „Kennzahlen – Yield On Cost“ weiterlesen

Leserfragen – Informationsquellen und Depotbank

Wie finde ich Hochdividendenwerte und wo kann ich sie kaufen?

Folgende Frage des Blog- und Buchlesers S. erreichte mich per Kontaktformular am 30. Mai 2017: „Hallo Herr Pazos, ich habe bzw. lese gerade noch ihr Buch mit großem Interesse. Ihr Anlagekonzept erscheint mir sehr sinnvoll und ich würde es für mich gerne umsetzen. Daher 2 Fragen: Wo finde ich weiterführende Informationen, insbesondere über die in [Kapitel] 16.2. und 16.3. genannten Wertpapiere (auf den klassischen deutschen Finanzseiten eher nicht)? Bei welcher (Direkt-)Bank kann ich diese Papiere handeln (bei der Comdirect zum Beispiel nicht)? Für Hinweise hierzu wäre ich sehr dankbar.“ „Leserfragen – Informationsquellen und Depotbank“ weiterlesen

Cashtest – TICC Capital Corp. 6,50% Note

Kurzporträt

Lesern von „Bargeld statt Buchgewinn“ beziehungsweise meines Gratisreports sollte die Business Development Company (BDC) ein Begriff sein. Hierbei handelt es sich um eine gesetzlich reglementierte Form börsennotierter Beteiligungs- und Sanierungsgesellschaften in den USA. Die unverändert gültigen Rahmenbedingungen für BDCs wurden durch den US-Kongress in den 1980er Jahren mit der Zielsetzung verabschiedet, Anlagen in Risikokapital insbesondere für Kleinanleger attraktiver zu gestalten und so die Finanzierungsmöglichkeiten mittelständischer Unternehmen zu stärken. weiterlesen

Cashtest – Russell Australian Government Bond ETF

Kurzporträt

Am Ende des mehr als nüchtern ausfallenden Faktenchecks zum „Online-Seminar Geldsicherheit“ verwies ich auf eine rendite- sowie eine risikoangemessenen Alternative zur beworbenen Investition. An dieser Stelle möchte ich erstere näher vorstellen, das heißt eine Anlage mit vergleichbarer Rendite bei weitaus geringerem (Ausfall-)Risiko. Dem nicht handelbaren, mit 2,5 bis 5,0 Prozent pro Jahr rentierenden Nachrangdarlehen in britischen Pfund stelle ich dabei einen börsennotierten Staatsanleihenfonds in australischen Dollar mit zuletzt 3,2 Prozent Ausschüttungsrendite gegenüber. Die Anlagewährung verbleibt also im Commonwealth of Nations. weiterlesen

Anleihen – Langfristig (vielleicht) zur schwarzen Null

Finanzielle Repression als Ausweg aus der Staatsschuldenkrise?

Wenn schon am kurzen Ende der Zinskurve, also mit Tages- und Festgeld und Sparbüchern, seit jeher bestenfalls auf Kapitalerhalt gehofft werden darf, lässt sich dann wenigstens an deren langem Ende, das heißt mit klassischen Anleihen, inflationsbereinigt Geld verdienen? War nicht über Generationen hinweg der Couponschneider geradezu der Inbegriff des Rentiers respektive Einkommensinvestors, dessen alljährliches Ritual im sorgfältigen Abtrennen des jeweiligen Zinskupons vom Anleihebogen bestand, um diesen im Anschluss bei der Hausbank in Bargeld einzulösen? weiterlesen