CapTrader – Depotverwaltung

Ein Wegweiser zum Hochdividendendepot (Teil 2)

Letzte Woche habe ich hier dargelegt, warum gerade Einkommensinvestoren kaum an einem ausländischen Discountbroker vorbeikommen. In diesem Zusammenhang habe ich Schritt für Schritt den Weg zur Konto- und Depoteröffnung bei CapTrader (*) erläutert. Über die Vorzüge des deutschen Ablegers von Interactive Brokers habe ich bereits letztes Jahr im Rahmen des großen Brokervergleichs berichtet. Vor allem die Handelbarkeit – etwa 80 Börsenplätze mit über einer Millionen Wertpapiere bedient der US-amerikanische Finanzdienstleister – und die ausgesprochen günstigen Handelskosten sprechen für das Institut. „CapTrader – Depotverwaltung“ weiterlesen

CapTrader – Depoteröffnung

Ein Wegweiser zum Hochdividendendepot (Teil 1)

Das Thema, welches seit Jahresanfang die Leser dieses Blogs und die Mitglieder der Facebook-Gruppe am meisten bewegt, ist das Thema Anlegerschutz beziehungsweise dessen jüngste Auswirkungen. Konkret: Die am 3. Januar 2018 in Kraft getretene Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente, kurz MiFID II. Deren Umsetzung zwingt inländische Finanzinstitute zur strengen Risikoklassifizierung von Kunden und Wertpapieren sowie umfangreichen Dokumentations- und Archivierungspflichten. Mit zwei unschönen Nebeneffekten für mündige Anleger. „CapTrader – Depoteröffnung“ weiterlesen

Zweiter Nachtrag – Depotbanken für Einkommensinvestoren

Ein weiterer Handelsplatz für Hochdividendenwerte

Das für Anleger zweifelsohne wichtige Thema Depotbanken stößt weiterhin auf hohe Resonanz. Zwei Leserkommentare haben mich veranlasst, diesen Sachverhalt noch einmal aufzugreifen. Der erste Kommentar von Kai R. nimmt zu den Gebührenstrukturen der empfohlenen (Auslands-)Broker kritisch Stellung: „Ich vermisse zwar meine Depotbanken (OnVista, Lynx & DeGiro) nicht, möchte aber noch einen Kommentar zu den Empfehlungen Internaxx bzw. Swissquote geben. Der Punkt der Handelskosten wird hier überhaupt nicht berücksichtigt. Bei Internaxx ist der günstigste Handel ab ca. 15€ gelistet (Xetra & andere deutsche Handelsplätze gar erst ab 25€), bei Swissquote ist das Volumen entscheidend: ab 500€ kostet es 20€, ab 2000€ fallen schon 35€ an. Wenn man nur ein, zwei Trades pro Jahr macht, mag es einem egal sein. Wenn man in der Phase des Vermögensaufbaus steckt und 20 bis 25 Trades pro Jahr macht, fallen diese Kosten schon ins Gewicht. Das würde mich bei Swissquote zwischen 400€ und 700€ kosten, bei Internaxx zwischen 300€ und 500€. Davon könnte man schon eine Position nachkaufen.“ weiterlesen

Leserfragen – Alerian MLP ETF

Wie hoch ist die steuerliche Belastung tatsächlich?

Der Blogbeitrag „Cashtest – Alerian MLP ETF“ vom 19. August wurde von einem Leser wie folgt kommentiert: „‚Durch die ‚Ummantelung‘ mit einem ETF entgehen ausländische Anleger der Quellensteuerregelung für MLPs, da ein US-amerikanischer ETF selbstverständlich keine Quellensteuer bezahlen muss.‘ Bei Motley Fool steht jedoch: ‚der Fonds verlangt 5,43 % pro Jahr – 0,85 % an Managementgebühren und weitere 4,58 % an latentem Einkommenssteuerertrag. In anderen Worten: Es handelt sich nicht um ein Schlupfloch, mit dem man der Steuer entgehen kann. Es gibt kein Entkommen vor dem Fiskus. Er bedient sich bei Alerian, der die MLP-Anteile besitzt und daher steuerpflichtig ist.‘ Können Sie da bitte noch ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen?“ weiterlesen

Nachtrag – Depotbanken für Einkommensinvestoren

Handelsplätze für Hochdividendenwerte

Ich möchte an dieser Stelle an einen früheren Blogbeitrag anknüpfen und endlich die berechtigte und mittlerweile vielfach gestellte Frage nach geeigneten Bankverbindungen für Einkommensinvestoren beantworten. Hierzu habe ich zunächst anhand der öffentlich verfügbaren Informationen grundsätzlich in Frage kommende Depotbanken identifiziert. Durch Ausschlüsse in Folge weitere Recherchen blieben 15 Institute übrig. Hierbei handelt es sich – wohl kaum überraschend – durchweg um Onlinebroker. Diese habe ich anschließend strukturiert befragt. Meist erfolgten die Antworten auch auf Folgefragen erfreulich schnell, in wenigen Fällen ließen sie auf sich warten, drei Institute (interessanterweise Ableger der größten privaten wie öffentlichen deutschen Bankengruppe) antworteten trotz mehrmaliger Anfrage gar nicht. „Nachtrag – Depotbanken für Einkommensinvestoren“ weiterlesen

Nachtrag – Chance und Risiken von P2P-Krediten

Zwischen Schneeball- und Renditeschlacht

Im Nachgang zu meinem Interview mit Lars Wrobbel über P2P-Kredite erreichten mich zwei Anmerkungen, auf die ich trotz ihrer Gegensätzlichkeit an dieser Stelle eingehen möchte. Ein Leser mutmaßt, dass es sich bei P2P-Plattformen um klassische Schneeballsysteme handeln könnte. Begrifflich korrekt muss in diesem Zusammenhang von einem Ponzi-Schema gesprochen werden – die Gewinnquelle wird verschleiert und bei den Teilnehmern handelt es sich um passive Anleger. Ein weiterer Leser erkundigte sich hingegen danach, welche Plattform für Einsteiger zu empfehlen sei. „Nachtrag – Chance und Risiken von P2P-Krediten“ weiterlesen

Leserfragen – Informationsquellen und Depotbank

Wie finde ich Hochdividendenwerte und wo kann ich sie kaufen?

Folgende Frage des Blog- und Buchlesers S. erreichte mich per Kontaktformular am 30. Mai 2017: „Hallo Herr Pazos, ich habe bzw. lese gerade noch ihr Buch mit großem Interesse. Ihr Anlagekonzept erscheint mir sehr sinnvoll und ich würde es für mich gerne umsetzen. Daher 2 Fragen: Wo finde ich weiterführende Informationen, insbesondere über die in [Kapitel] 16.2. und 16.3. genannten Wertpapiere (auf den klassischen deutschen Finanzseiten eher nicht)? Bei welcher (Direkt-)Bank kann ich diese Papiere handeln (bei der Comdirect zum Beispiel nicht)? Für Hinweise hierzu wäre ich sehr dankbar.“ „Leserfragen – Informationsquellen und Depotbank“ weiterlesen